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NEU: "Über Geschmack läßt sich streiten" (Primeval, Humor, G)

"Über Geschmack läßt sich streiten"

von Jimaine

Fandom: Primeval
Rating: G
Typ: Humor
Schlagzeile Zusammenfassung: Nick Cutter lädt zum Essen ein – halb England flüchtet auf den Kontinent!
Herzlichen Dank an meine Labortechnikerin Beta-Biene [info]magnifica7!

Die kleinen Infos, die so in Pressemappen stehen. Hehehe. Reichhaltiges Futter für Plotdodos.

Disclaimer: Alles gehört ITV/Impossible Pictures, bis hin zum allerletzten Dodo. Und Nick Cutter kommt mir nicht in meine Küche!

*********


"Also", meinte Claudia Brown gutgelaunt, als das Team den Konferenzraum verließ, "dann werde ich euch alle heute Abend ja bei Nick sehen, oder?" Stephen Hart drehte daraufhin den Kopf so ruckartig zu ihr herum, daß sie eine Muskelzerrung befürchtete, und starrte sie mit unverhülltem Entsetzen an. Connor und Abby tauschten einen ähnlichen Blick, den Claudia allerdings als Überraschung interpretierte. Überraschung…mit einer gehörigen Portion Mitleid. Sicherheitshalber hakte sie nach, "Es war doch heute Abend, nicht wahr?" Nichts wäre ihr unangenehmer, als unangemeldet vor Nick Cutters Tür aufzutauchen und die Hausbewohner in ihrer Freizeit zu stören. Das hatte sie gerade erst letzten Monat gehabt, so schnell bitte nicht wieder. "Abby, Sie kommen doch, oder?"

Abby fuhr sich mit einer Hand durch die platinblonden Haare und brachte ein zerknirschtes Lächeln zustande. "Ehrlich gesagt…nein. Ich leite eine Anfänger-Infoveranstaltung in meinem Yogaverein."

"Connor?"

"Ah, mit mir ist auch nicht zu rechnen, ich habe heute Abend Besichtigungstermine für drei Wohnungen." Er zwinkerte Abby zu. "Kann ja nicht ewig die Couch besetzen…auch wenn es nett ist, zusammen mit Rex über das unmögliche Nachtprogramm zu lästern."

"Vergiß die stundenlangen Schlachten an der Playstation nicht."

"Gib zu, du wirst mich vermissen."

Claudia runzelte die Stirn. "Alle Termine sind für heute Abend?"

"Es war etwas kompliziert, sie miteinander abzustimmen, aber ja, ich bin gute fünf Stunden unterwegs. Abby leiht mir freundlicherweise ihr Auto. Ich muß bis nach Wimbledon raus."

"Aber eine Einladung von Nick…"

"Claudia…" Hastig vergewisserte Stephen sich, daß Cutter außer Hörweite war. Der Professor stand bereits vorn an der Treppe und diskutierte mit Lester über irgendetwas, wegen dessen sie offensichtlich unterschiedlicher Meinung waren, was so ziemlich alles sein konnte. Er legte ihr eine Hand auf den Arm und hob dann die andere zum Mund, legte den Zeigefinger auf die Lippen. Das universelle Signal für Verschwiegenheit. "Nicht so laut! Es hat Ihnen niemand was gesagt, oder?"

"Mir was gesagt?"

Jemand hätte die arme Frau vorwarnen sollen. Er hatte angenommen, sie würde es schon in Nullkommanichts von anderer Seite zugetragen bekommen, schließlich war die Einladung vor über einer Woche erfolgt; jetzt hatte er ein schlechtes Gewissen. Da vertraute man ein einziges Mal auf die Buschtrommel... "Verstehe ich das richtig, daß er Sie zum Abendessen eingeladen hat? Für heute?"

"Ja, er wollte groß kochen. Er hat uns alle eingeladen, soviel ich weiß."

"Und Sie haben angenommen?"

"Hätte ich das etwa nicht tun sollen?" Claudia war verwirrt. Es geschah nicht oft, daß ein Mann sie zum Essen einlud, noch dazu zu einem selbstgekochten. Noch seltener kam es vor, daß sie den Mann sympathisch fand, um nicht zu sagen ernsthaft – wenngleich auch ohne Aussicht auf Erfolg – an ihm interessiert war. Eine solche Einladung dann auszuschlagen, erschien ihr reichlich unhöflich.

"Oh Gott…" Stephen sah rasch auf seine Armbanduhr. "Noch ist Zeit. Er wollte gleich noch an die Uni und dann einkaufen. Rufen Sie ihn in einer Stunde oder so an und schieben einen medizinischen Grund vor...Magen-Darm-Virus, Migräne…irgendwas."

"Wieso?"

"Weil besser vorher als nachher", murmelte Stephen düster.

"Und die Karte 'plötzlicher Todesfall in der Familie' hat Ryan bereits ausgespielt", setzte Abby hinzu. "Nur für den Fall, daß Cutter fragt: Er fährt heute Abend noch ganz bis nach Leeds hoch, weil morgen früh die Beerdigung ist."

Ihre Verwirrung wuchs. "Ich verstehe nicht ganz…kocht Nick so furchtbar schlecht?"

"Nein", Stephen schüttelte den Kopf, "er ist sogar ein ganz hervorragender Koch und kocht sehr gerne. Viel zu selten eigentlich. Nur braucht er jemanden, der ihm in der Küche auf die Finger sieht und ihn davon abhält, die Rezepte bis zur Unkenntlichkeit abzuändern. Ich habe dieses Los vor Jahren auf mich genommen und Todesfälle bislang abwenden können. Es ist ein nervenaufreibender Job – er läßt sich ungern maßregeln – aber ich habe mich daran gewöhnt."

"Er improvisiert also gerne?"

"Claudia, wenn es möglich wäre, Eier auf eine andere Art hart zu kochen als sie in heißes Wasser zu legen, Nick würde sie wählen, glauben Sie mir. Grundsätzlich ist Improvisation ja sehr reizvoll und kann interessante Resultate haben…aber Nicks Kreationen sind weniger interessant als…bizarr."

"Bizarr?"

"Seine Essenseinladungen waren schon gefürchtet, als er noch Student war." Berühmt-berüchtigt traf es eher auf den Punkt. Er wußte aus verläßlicher Quelle, daß Nicks Alma Mater seinen Doktortitel noch aus ganz anderen Gründen gefeiert hatte und daß nur die Kommilitonen, denen ein verstimmter Magen ab und an nichts ausmachte, und jene, die über solche Dinge hinwegsahen und Cutter fachlich und menschlich schätzten, den Kontakt gehalten hatten. "Einmal im Jahr, meist eine Woche nach Beginn des Wintersemesters, ist er der Meinung, für die halbe Fakultät kochen zu müssen, quasi als Entschädigung dafür, daß er sich bei den Studenten im letzten Jahr so rar gemacht hat. Für die Erstsemester ist es ein Vorgeschmack auf das, was sie zu erwarten haben."

"Als ich angefangen habe, war ich an besagtem Tag krank", berichtete Connor, "ein Freitag. Glücklicherweise. Zwei Freunde von mir hatten am Montag noch unter den Folgen zu leiden."

Stephens Gesichtsausdruck legte nahe, daß er sich erinnerte. "Das war vor drei Jahren, ja? Im Oktober? Der chinesische Abend mit Hühnchen Kun Bao und der Mystery Mint Mousse."

"Genau. Woher –?"

"Ich war nicht da. Deswegen. Die größten Katastrophen ereignen sich immer, wenn ich nicht da bin." Man konnte sie auch 'Cutter-strophen' nennen. "2003 bzw. 2004 war ich für zwei Semester in New York."

"Und welche Entschuldigung haben Sie sich diesmal aus dem Ärmel geschüttelt?" wollte Claudia wissen. Sie konnte nicht verhindern, daß sie leicht säuerlich klang. Der schöne Abend, den sie sich ausgemalt hatte, schien ihr mehr und mehr zu einer Belastungsprobe auszuarten.

"Keine Entschuldigung. Leider einen waschechten Termin. Große Besprechung für wissenschaftliche Mitarbeiter, die Agenda ist so lang wie mein Arm, Themen von Gehalt bis hin zu Arbeitszeiten und Pflichtleistungen beim eigenen Studium." Er seufzte, denn es war keine Zusammenkunft, auf die er sich freute. "Der Zufall wollte es, daß der Dekan diesen Termin ausgerechnet auf heute gelegt hat. Ansonsten hätte ich keine Bedenken, die ganze Uni einzuladen – Nick macht ein fantastisches Curry, danach wollen Sie nie wieder zum Inder."

"Aber unter den gegebenen Umständen…"

"Wenn Sie keine gute Ausrede wie zum Beispiel eine spontane Dienstreise nach Kalkutta finden, wünsche ich Ihnen einen vergnüglichen Abend zu zweit mit Chefkoch Cutter, Geschichten, die Sie nie hören wollten, Essen, das Sie nie essen wollten, und Joy Division." Stephen legte ihr einen Arm um die Schultern und drückte sie kurz an sich, bevor er wieder losließ. "Ich bin spätestens um elf zurück."

"Joy Division?" Jetzt schlug Claudias Verwirrung in Entsetzen um. Sie schlang die Arme um sich und blickte durch die verglaste Gebäudefront hinaus auf das Dächermeer von Westminster. Die weiße Kuppel von St. Paul's strahlte im Licht der Nachmittagssonne, deren Schein bereits ins Rot-Goldene umschlug. Viel Zeit blieb nicht mehr.

"Er nennt es Geschmack. Ich nenne es Folter. Tun Sie einfach so, als würde es Ihnen gefallen, und stimmen Sie ja zu, wenn er sagt, Ian Curtis sei Gott. Dasselbe gilt für die Stones, Doors und Wishbone Ash. Widersprechen Sie, hört er für den Rest des Abends nicht mit seinen Bekehrungsversuchen auf."

"Noch etwas, das ich wissen sollte?"

"Finger weg von der heiligen Stereoanlage! Machen Sie einige freundliche Bemerkungen über seinen Buchgeschmack, für den Fall, daß er Sie in die Bibliothek führt. Er hat diese Phobie, nicht für voll genommen zu werden, bloß weil er Douglas Adams liest und die Far Side-Comics neben der Bibel stehen hat."

Sie nickte nur.

"Und lassen Sie ja ihn den Wein aussuchen, er ist da sehr eigen."

"Merke ich schon." An der Treppe hatte nun offenbar Lester das Gespräch für beendet erklärt, denn er entfernte sich raschen Schrittes in Richtung seines Büros. Glücklich sah er nicht aus. Dennoch hätte Claudia jetzt liebend gerne mit ihm getauscht. Bestimmt hatte Lester noch viel zu tun und selbst wenn nicht, so hatte er eine Familie, die der beste Grund war, keine Zeit zu haben. Allerdings bezweifelte sie, daß Lester eine Essenseinladung erhalten hatte. Gab es nicht noch Akten, die sie durcharbeiten konnte? Das Protokoll ihrer Besprechung von eben dürfte nicht allzu viel Zeit in Anspruch nehmen. Für einen Moment sah es so aus, als wolle Nick herüber kommen, doch er winkte ihnen nur kurz zu, dann war auch er verschwunden. Connor und Abby verabschiedeten sich ebenfalls, aber nicht ohne noch einmal zu beteuern, daß sie an sie denken würden, und zu wünschen, daß alles zum Besten ausgehen würde. "Stephen...Hilfe..." Wo war eine Anomalie, wenn man sie brauchte?


*******

"Claudia..." Abby versetzte Connor einen leichten Rippenstoß, so daß dieser von seinem Laptop aufsah; gemeinsam hatten sie den Vormittag damit verbracht, die Datenbank mit Informationen des letzten Einsatzes zu aktualisieren und im Gegenzug auch einige Programme auf Connors Rechner zu installieren, die eine bessere Synchronisierung mit den Systemen des Home Office erlaubten. Im Nebenraum saßen deswegen zwei IT-Beauftragte, die jeden ihrer Mausklicks überwachten. "Sie leben noch."

"Das scheint nur so...aber danke." In Wirklichkeit war ihr hundeelend. Ihr Verdauungssystem bestrafte sie fürchterlich für den vergangenen Abend, daran hatte auch Nicks Single Malt nichts geändert, und ihr Kopf ebenfalls. Eben wegen besagten Single Malts.

"Wie war's?" erkundigte sich Connor und schob den Hut etwas in den Nacken, um sie besser sehen zu können. Was er sah, gab ihm Anlaß zur Sorge.

Wo sollte sie anfangen? Bei Nick Cutters Gesang, der durch das gekippte Küchenfenster im Umkreis von 100 Metern zu hören gewesen war und sie fast dazu veranlaßt hätte, auf der Stelle wieder ins Auto zu steigen. Männer, die beim Kochen Musik hörten und meinten, diese übertönen zu müssen, gehörten bestraft....

Oder sollte sie von dem Essen selbst berichten, das zwar exzellent gerochen hatte, aber letztendlich mit Gewürzen und Zutaten, die nur in der Vorstellung eines sehr verwirrten Kochs zueinander paßten, so vom Ursprungsrezept abgewichen war, daß ihre Geschmacksnerven auf halbem Wege durch das Drei-Gänge-Menü kapituliert hatten?

Oder sollte sie an der Stelle einsetzen, als sie versucht hatte, den Effekt des Essens mit mehreren Gläsern Oban zu mindern, und Nick ihr enthusiastisch von Reisen nach Südamerika berichtet hatte, alles unter Beschallung von Musik, die sie nicht als solche bezeichnen konnte?

Vielleicht beließ sie es aber auch einfach mit einem "Nein, eigentlich war es sehr nett". Abgesehen natürlich von dem Umstand, daß Stephen sie nach seiner Rückkehr nach Hause hatte fahren müssen und sie die ganze Nacht kein Auge zugetan hatte, weil sie praktisch im Bad übernachtet hatte. "Und ich nehme es auch niemandem übel, sich davor gedrückt zu haben."

"Ehrlich?"

"Ehrlich", bestätigte sie und begann, ihren Tragekorb auszupacken. Vier Plastikschalen, verschlossen mit Alufolie. "Und als Beweis, daß ich absolut nicht nachtragend bin, war ich gerade noch in der Kantine und habe für uns alle Mittagessen besorgt."

Connor klappte den Laptop zu und klatschte begeistert in die Hände. "Klasse! Ich habe tierischen Kohldampf!"

Auch Abby, die zum Frühstück nur einen Apfel gegessen hatte, weil sie eigentlich nur Connor hatte hierher fahren wollen, dann aber geblieben war, war von der großzügigen Geste angetan. "Riecht toll. Danke, Claudia."

"Vorsicht, heiß." In diesem Moment kam Captain Tom Ryan zur Tür herein. "Ah, Tom, hallo. Pünktlich zum Essen. Beerdigung ausgefallen?"

"Falscher Alarm. Meine Tante ist spontan wieder genesen." Ryans Pokerface war bemerkenswert.

"Was für ein Wunder!"

"Wir waren alle sehr erfreut." Der SAS-Offizier – in Jeans und weißem T-Shirt, denn er hätte heute sowieso keinen Dienst gehabt – schaute mit offensichtlicher Verwirrung in die Runde. "In Ihrer Email stand etwas von einer Besprechung..."
 
"Wurde auf den Nachmittag verlegt. Lester ist etwas dazwischen gekommen. Ich dachte, wir stärken uns vorher noch etwas. Setzen Sie sich, greifen Sie zu! Hier, ich habe auch Besteck und Servietten dabei." Sie verteilte die Servietten, Gabeln und Messer rund um den Tisch. Das Küchenpersonal hatte freundlicherweise keine Fragen gestellt.

Ryan ließ sich gegenüber von Abby und Connor nieder und zog die Folie von einer der Schalen ab. Der Inhalt sah nicht schlimmer aus als das, was normalerweise zwei Etagen weiter oben serviert wurde.

Connor langte bereits zu, als habe er seit Tagen nichts in den Magen bekommen.

Abby fragte sich nur am Rande, was das eigentlich sein sollte, das sie da aß, aber der Hunger trieb es rein.

Es war allerdings erst, als Ryan mit seiner Portion zu zwei Dritteln fertig war und ehrliche Sehnsucht nach dem Kasernenfraß während der Grundausbildung verspürte, daß ihm auffiel, daß Claudia nicht mitaß. Ihre Portion stand ungeöffnet vor ihr; statt dessen beobachtete sie das Geschehen mit einer Miene grimmiger Befriedigung, die dazu führte, daß er seine Gabel prompt fallen ließ. Und würgte.

Alarmiert blickten Abby und Connor von ihren fast leeren Schalen auf.

Niemand hatte daran gedacht, daß in der Kantine auch eine Mikrowelle stand.

Es herrschte Totenstille, als nun Stephen hereingeschlendert kam und auf einem freien Stuhl Platz nahm. "Na, Claudia, wie mundet den Herrschaften das Piña-Colada-Lammragout à la Cutter?"

Claudia entging nicht, wie die Gesichter rund um den Tisch eine leichte Grünfärbung annahmen. "Offenbar schmeckt es aufgewärmt sogar noch besser."


FINIS

Tags: autor: jimaine 1-100, fandom: primeval 1-100, fanfic, gen

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  • 5 comments

[info]atti_br

June 5 2007, 08:02:19 UTC 4 years ago

Du bist echt böse.
Aber Nick beim Kochen ist schon ein Bild für die Götter. Und daß Claudia so nachtragend sein könnte. *ts*

*ROTFLMAO*

[info]jimaine42

June 12 2007, 18:51:49 UTC 4 years ago

Du bist echt böse.

Ich, böse? Na, nur hinterhältig:-)

Aber Nick beim Kochen ist schon ein Bild für die Götter.

Irgendwann gibt's dann auch mal die positive Erfahrung: nämlich wenn Stephen als Kontrollinstanz anwesend sein kann. Und "nachtragend" ist Claudia nicht...nicht wirklich. Sie fand nur, daß die anderen wissen sollten, was ihnen entgangen ist. Zumindest hat sie auf die Musik usw. verzichtet...

[info]olli1a

June 12 2007, 11:55:35 UTC 4 years ago

FB: "Über Geschmack läßt sich streiten"

Dazu fällt mir als erstes ein: Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird.

Aber... Claudia wurde doch gewarnt, wie kann man nur so nachtragend sein?

[info]jimaine42

June 12 2007, 18:14:19 UTC 4 years ago

Re: FB: "Über Geschmack läßt sich streiten"

...oder aufgewärmt:-) Was heißt gewarnt? Als Warnung würde ich das schon nicht mehr bezeichnen. Und eigentlich auch weniger "nachtragend" als "darauf bedacht, daß die anderen nicht auf die einzigartige Erfahrung verzichten müssen". Geteiltes Leid könnte man es auch nennen...

[info]aislingde

January 13 2008, 22:00:04 UTC 4 years ago

Oh Gott, du bist so gemein und die Story ist so toll.

Ich kann mir Claudias Leiden zu gut vorstellen.
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