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Ich sage ja zu deutscher Fanfiction!
ff25 fic: Der Kaktus ruft (kkbb, humor&angst) 
27.-Sep-2006 04:59 pm
by Nemislenina
Titel: Der Kaktus ruft.
Fandom: Kiss kiss bang bang.
Genre: Perry/Harry pre-slash.
Autor: noctuabunda.
Beta: kaori_maxwell.
Rating: PG-13, aber höchstens wegen der Sprache.
Word count: 4586.
Spoiler: Yup.
Prompt: Wochen.
Summary:


„Mr. Van Shrike, wir können Sie nicht entlassen, wenn Sie zu Hause ganz alleine sind! Sie brauchen jemanden bei sich, nur für den Notfall, und um Ihnen die Haushaltsarbeit abzunehmen. Ein paar Wochen nur.“
„Das kann ich doch machen!“
Ich verfluchte den Arzt, der mir das unbedingt erzählen musste, als Harry mich auf meinem Zimmer besuchte. Aber was blieb mir schon übrig? Ich nickte ergeben. Und es dauerte nicht lange, bis ich mein Einverständnis bereute.



Erste Woche.

Harry ließ seine Tasche sofort fallen, als er die Türschwelle überschritten hatte, und machte ein paar Schritte in den Flur hinein, während er sich umschaute. „Wahnsinn. Das ist deine Wohnung?“
„Oh, nein, ich brech einfach nur so schrecklich gerne bei den Nachbarn ein… natürlich ist das meine Wohnung. Volltrottel.“
„Naja, ich wunder mich nur, ich meine, du bist doch nur Privatdetektiv – also, nicht dass das nichts Tolles wäre, im Gegenteil, ich find’s super, echt! Nur hätte ich mir deine Wohnung eben ein bisschen… anders vorgestellt.“
„Wie anders?“
„Na, anders eben. Ein bisschen… kleiner vielleicht. Und irgendwie nicht ganz so…“ Er machte eine flatternde Handbewegung.
„…schick? Harry, hallo, ich bin schwul! Natürlich ist meine Wohnung schick. Und auch wenn ich nur Privatdetektiv bin…“
„…so war das nicht gemeint…“
„…bin ich doch Privatdetektiv in Hollywood. Auch Mittelklasseproduzenten haben immer noch mehr Geld, als man einer ausgeleierten Tucke in den Hintern schieben kann.“
„…ähhh.“ Ha. Das hatte gesessen. Ein bisschen störte es mich ja schon, dass man ihn mit solchen Bemerkungen derart aus dem Konzept bringen konnte, aber in diesem Fall war ihm damit wenigstens das Maul gestopft – allerdings wohl bloß fürs Erste. Ich redete schnell weiter: „Mein Schlafzimmer ist da hinten, also halte dich fern. Die Küche siehst du da drüben, den Gang lang ist das Bad und das hier ist das Wohnzimmer. Du kannst hier auf der Couch schlafen.“
„Was ist das da drüben, gegenüber von deinem Schlafzimmer?“
„Das Gästezimmer.“
„Was? Wieso krieg ich dann die Couch? Ich hab dir das Leben gerettet, Mann!“
„Tatsächlich?“
„Hat der Arzt gesagt, ja. Wenn ich keine Mund-zu-Mund-Beatmung gemacht hätte – und dafür bist du mir echt was schuldig, nachdem du mich ja vorher schon, also ich meine, das hat echt Überwindung gekostet, ja? – also, wenn ich keine Mund-zu-Mund-Beatmung gemacht hätte, dann wärst du an deinem eigenen Blut erstickt! Das glaub ich jetzt einfach nicht. Ich rette dir das Leben, und was krieg ich dafür? Die Couch!“
„Jetzt mach mal halblang. Ich hab dir den Schwanz gerettet, und das ist um Einiges wichtiger als so’n popliges Leben. Und was krieg ich dafür? Nen wehleidigen Idioten als Mitbewohner.“
„Dein Leben ist nicht poplig.“
„…“
„…“
„Meine Güte, wenn’s dir so wichtig ist, dann nimm halt das Gästezimmer.“
„Ha! Ich hab’s gewusst! Ich hab gewusst, dass du ne sentimentale Ader hast. Was war’s, der Spruch oder der Dackelblick?“
„…Wenn du schnarchst, erwürg ich dich im Schlaf.“
„Geht klar.“

***

„Was soll das denn werden?“
„Dir auch einen guten Morgen, Perry.“
„Nein, ich mein’s ernst, was machst du da?“
„Frühstücken.“
„Es ist sieben Uhr morgens.“
„Und? Da frühstückt man doch.“
„Aber keinen Whiskey – hey, warte mal, ist das nicht – bist du denn völlig bescheuert?!“
„Was denn?“
„Das ist ein 130-Dollar-Whiskey, du Idiot! Lass sofort das Glas da stehen! Und nimm die Füße vom Tisch!“
„Ehrlich? 130 Dollar? So toll hat der gar nicht geschmeckt…“ Harry verzog abschätzig das Gesicht und schnüffelte an dem Glas.
„Weil du keine Ahnung hast. Und das – sag mal, rauchst du etwa auch noch?“
„Ja, wieso?“
„Weil in meiner Wohnung nicht geraucht wird. Und auf den Teppich ascht man schon gar nicht! Mach das sofort weg! Nein, zuerst die Zigarette aus. Dann machst du das weg.“
„He, das mit dem Teppich war bloß ein Versehen. Bist du morgens immer so schlecht drauf?“
Ich gab auf. „Ich geh wieder schlafen. Wenn ich aufstehe, ist das Chaos beseitigt, verstanden?“
„Eine Flasche, ein Glas und einen Aschenbecher nennst du schon Chaos? Na, das kann ja heiter werden. Ich bin bei einem Ordnungsfanatiker eingezogen. Das ist ja direkt krankhaft.“
„Wie bitte?“
„Ich meinte… mach ich!“


Zweite Woche.

„Sag mal, kannst du das Ding nicht leiser machen? Ich will schlafen. Was schaust du dir um die Zeit überhaupt noch an?“
„Die haben hier mal wieder einen Protocop-Marathon laufen. Magst du nicht noch’n bisschen mitgucken?“ Harry rückte zur Seite und klopfte einladend auf den Platz neben sich. Ich war entsetzt, als ich merkte, dass ich tatsächlich einen Moment darüber nachdachte.
„Den Scheiß? Ich bitte dich. Und die Pizzaschachtel räumst du weg.“
„Klar, mach ich.“ Sah er ein wenig enttäuscht aus? Klar, natürlich tat er das. Wer will schon nachts um zwei allein in einem fremden Wohnzimmer sitzen, mit Protocop als einziger Gesellschaft? Aber ich war nun wirklich nicht sein Kindermädchen.
„Heute Abend noch.“

***

„Was soll denn das sein?“ Ich untersuchte den bräunlichen Klumpen, den Harry stolz aus der Pfanne auf meinen Teller hatte plumpsen lassen.
„Das ist Rührei, Mann.“
„Rührei ist gelb, dieses Zeug hier ist braun!“
„Naja, ich musste zwischendurch aufs Klo, da konnte ich es ja schlecht mitnehmen, und da hab ich es eben auf dem Herd stehen lassen…“
„… und woher kommen diese seltsamen Klümpchen?“
„Das ist der Räucherfisch.“
„Der Räucherfisch?“
„Ich wollte ja eigentlich Speck reintun, aber dann konnte ich keinen finden, also hab ich den Fisch genommen, der in deinem Kühlschrank rumlag.“
„Klar, logisch. … sag mal, will ich überhaupt wissen, woher dieses grüne Zeug kommt?“
“Nein. Nein, wahrscheinlich nicht. Hey, wo gehst du hin?“
„Den Chinesen anrufen, Idiot.“

***

Harmony war wirklich ein gieriges kleines Kätzchen. So schien es jedenfalls, wenn man den beiden zuhörte. Nicht, dass ich das absichtlich getan hätte, ich hatte wirklich Besseres zu tun, als mir ihr Gejuchze anzuhören und Harrys tiefen, schnellen Atemzügen zu lauschen, unter die sich nur sehr selten ein sinnliches Stöhnen – und überhaupt, wenn ich erst mal wieder auf dem Damm wäre, würde ich ja auch wieder genug kriegen.
Trotzdem, den beiden dabei zuzuhören, nervte ganz gewaltig. Harry schien ja wirklich zumindest auf dem Gebiet ein wenig Talent zu besitzen, so häufig, wie sie vorbeikam. Wenn ich an den Kuss zurückdachte… na ja. Nicht schlecht. Ich hatte schon Bessere gehabt, auch wenn man ihm die Überraschung zugute hielt, aber nicht schlecht. Ich verstand nur nicht, warum sie es für notwendig hielt, mit ihrem Gestöhne die gesamte westliche Hemisphäre über Harrys Fähigkeiten zu informieren. Manche Menschen mussten arbeiten. Oder wollten ungestört fernsehen. Oder schlafen. Manche Menschen sehnten sich danach, selbst – wie auch immer. Dieses Gestöhne musste aufhören, sonst würde ich noch jemanden umbringen. Vorzugsweise Harry.


Dritte Woche.

„Harmony kann nicht mehr hier übernachten.“
„Wieso das denn?“ Harry sah kaum von seinem Buch auf.
„Weil ich schlafen will und nicht ständig eurem Privatporno zuhören.“
„Hm. Passt ja super. Harmony wird auch nicht mehr hier übernachten. Es ist aus.“
„Schon?“
„Was soll denn das heißen? Hast du das etwa erwartet?“ Er ließ das Buch sinken und schien ehrlich empört.
„Klar. Lass mich raten: Du willst dich nicht binden.“
„Pff. Das hat sie auch gesagt. So ein Scheiß. Nur weil ich nicht bei ihr einziehen wollte.“
„Wieso denn nicht?“
„Na komm schon. Du läufst zwar schon ganz hübsch ohne Hilfe rum und so, aber richtig fit bist du noch nicht. Und ich hör dich manchmal husten nachts. Ich will einfach lieber in der Nähe sein, falls irgendwas passiert.“
„Harry, das ist ja richtig – warte mal. Das ist nicht die ganze Geschichte, oder?“
„Doch, so ziemlich.“
„So ziemlich heißt nicht ganz.“
„Na ja, außerdem schnarcht sie furchtbar laut. Das ist schon mal okay, aber jede Nacht halte ich das nicht aus. Und sie hat nicht halb so viele Fernsehkanäle wie du. Nur einen einzigen Sportsender, das muss man sich mal vorstellen… aber der Hauptgrund bist natürlich du.“
„Natürlich.“
„Nein, wirklich, ich mach mir Sorgen!“
Ich verfluchte mich dafür, dass sein treuherziger Blick mich tatsächlich kurz zweifeln ließ. Aber das ließ sich schnell überwinden. „Halt die Klappe.“

***

„Füße vom Tisch.“ Ich war gerade erst zur Tür reingekommen, aber ich wusste auch ohne ihn zu sehen, dass er seine Latschen mal wieder auf meinen edlen Glastisch gebettet hatte.
„Oh, ich- äh… hallo. Wie war’s im Krankenhaus?“ Harry gehorchte mir überraschend schnell: Noch während ich meinen Mantel aufhängte, hörte ich, wie etwas klappernd zu Boden fiel, das er wohl mit seinen Füßen vom Tisch gewischt hatte. Klang wie – der Aschenbecher? Ich dachte einen kurzen Moment tatsächlich darüber nach, ob ich etwas übers Rauchen in der Wohnung sagen sollte, gab aber schnell auf. Es hatte sich durch 26-maliges Erwähnen nicht ändern lassen (ich hatte mitgezählt), dann würde das 27. Mal wohl kaum was nutzen. Stattdessen beantwortete ich seine Frage. „Alles in Ordnung; die haben nur noch mal antibiotische Salbe draufgeschmiert und mir nen neuen Verband gegeben. Hat irgendwer angerufen, während ich weg war?“
„Hmmm, ja, also zuerst ein Don Fabrizio, ein Zauberer, dessen Hund gestohlen wurde… und dann Michelle Pfeiffer.“
„Witzig.“
“Nein, ich mein’s ernst, Michelle Pfeiffer hat angerufen!“
Ich stürmte ins Wohnzimmer. „Wie bitte? Wirklich? Das ist ja Wahnsinn! Wenn ich da jetzt keinen Scheiß baue, bin ich drin, Harry! Dann komm ich an die richtig großen Fische mit dem richtig großen Geld! Ich fang sofort an zu arbeiten. Worum geht’s denn? ... Harry?“
Er sah etwas bedrückt aus.
„Harry. Was ist los?“
„Ja, also, weißt du, ich musste ihr absagen…“
“Du hast was?“ Nicht möglich. Ich musste ihn missverstanden haben.
„Ich musste! Ich hatte schließlich schon Don Fabrizio zugesagt, und du sollst dich doch nicht überanstrengen!“ Ich hatte ihn nicht missverstanden.
„Dann hättest du ihm eben wieder absagen sollen, Schwachkopf! Ich kann das nicht glauben: Du hast wirklich Michelle Pfeiffer abgesagt wegen irgendeinem beschissenen Hund?“
„Nicht irgendein Hund. Es geht um Fernando, den sprechenden Hund!“
„Fernando.“
„Ja.“
„Der sprechende Hund.“
„Ja.“
„Harry?“
„Ja?“
„Wenn du noch einmal ans Telefon gehst, reiß ich dir die restlichen neun Finger ab.“
„Okay.“


Vierte Woche.

„Harry?“
„Ja?“
“Was ist das?“
„Ähm… sieht aus wie die Telefonrechnung…“
„Und warum war die im Müll?“
„Tja, also wirklich, keine Ahnung, vielleicht hat ja die Putzfrau-“
„Ich habe keine Putzfrau.“
„Puh, dann… ein Windstoß?“
„Von der Diele in die Küche in den Mülleimer, der genau zu diesem Zeitpunkt offen stand?“
„…oder die Nachbarskatze! Biestiges Vieh, hast du sie schon gesehen, die ist ständig-“
„Halt die Klappe.“ Ich nahm einen Brieföffner vom Schreibtisch. Harry setzte sich ruckartig auf. „Was machst du da? Nicht aufmachen!“
„Was? Wieso nicht?“
„Weil, weil, weilweilweil…“
„Ah ja.“ Ich nahm das Papier aus dem Umschlag. Seltsam. Mehr Seiten als sonst. War da jetzt so viel Werbung dabei? …Nein. Keine Werbung. Ich starrte einen Moment lang auf die Zahl ganz am Ende der Rechnung. Vielleicht würde sich da ja noch was ändern. Als es das auch nach 20 Sekunden noch nicht tat, holte ich tief Luft. Nicht um mich zu beruhigen, sondern um meinen nächsten Worten genug Nachdruck verleihen zu können. „BIST DU VOLLKOMMEN ÜBERGESCHNAPPT?!“
„Perry, ich weiß, das sieht seltsam aus, aber ich kann dir alles erklären – Perry?“
„823 DOLLAR?! WIE HAST DU DAS ANGESTELLT? HAT ES DIR NICHT GEREICHT, STÄNDIG MIT HARMONY RUMZUVÖGELN? MUSSTEST DU AUCH NOCH IRGENDWELCHE TELEFONSEXNUMMERN ANRUFEN?“
„Nein, nein, so ist das doch gar nicht, ehrlich, schau doch mal hin, ich hab bloß nach New York telefoniert, Chloe hatte Geburtstag, meine Nichte, und sie brauchte ein Geschenk, sie ist ziemlich wählerisch… Perry? Alles okay? Du bist ganz schön rot im Gesicht…“
„ES IST MIR SCHEISSEGAL, MIT WEM DU TELEFONIERT HAST! 823 DOLLAR!“
„Du kriegst sie zurück, versprochen, ich zahl das ja.“
„ACH JA?! VON WELCHEM GELD?!“
„Jetzt mach mal nen Punkt! Du hast mir schließlich verboten, mit dem Klauen weiterzumachen! Ich such ja schon nach Jobs, aber die wollen mich hier alle nicht!“
„Wenn sie dich hier nicht wollen, vielleicht ist es dann Zeit, hier abzuhauen, schon mal daran gedacht?! Geh zurück nach New York! Verschwinde hier!“
Sein Gesicht nach diesen Worten… Ich wünschte sofort, dass ich die Zeit ein bisschen zurückdrehen könnte. Ihm einfach eine reinschlagen und die Sache gut sein lassen, das wär’s gewesen. Das hätte er verstanden. Aber so… ich sah ihm dabei zu, wie er sich bemühte, so zu tun, als würde es ihm nichts ausmachen. Erst die Augen für einen ganz kurzen Moment schließen, dann ein nervöses Lächeln aufblitzen lassen, ebenso nur ganz kurz, und schon hatte er sich ein sehr verständiges und nonchalantes Gesicht aufgesetzt. Er war wirklich ein grottenschlechter Schauspieler. Wie war er bloß an dieses Rollenangebot gekommen?
„…Ja, du hast Recht. Das hier- ich hab hier ja eigentlich nichts mehr zu suchen, jetzt wo Colin Farrel mit der Gehaltsforderung runter gegangen ist, und du kommst ja auch schon wieder gut alleine zurecht, nicht wahr? Gib mir- gib mir nur drei Tage, um meine Sachen zu ordnen, dann bin ich hier weg. Tut mir leid, dass ich dir so lange auf der Nase rumgetanzt bin.“
„Harry, ich-“
„Nein, nein, du hast ja Recht. Hast ja Recht. Ich schaff’s auch in zwei Tagen, wenn ich mich beeile, vielleicht bin ich sogar schon übermorgen-“
„Drei Tage sind völlig in Ordnung.“ Ich war urplötzlich sehr, sehr müde.
„Okay. Danke.“
„Ja, schon gut. Gute Nacht.“
„Du gehst schon ins Bett?“
„Nein, ich sage einfach gerne ‚Gute Nacht’. Das klingt so schön. Idiot.“ Ich zögerte einen Moment, doch schließlich setzte ich noch hinzu: „Schlaf gut.“
„Du auch.“

***

Ich hatte das Tiefkühlfach komplett ausgeräumt und den Kram immer noch nicht gefunden. „Wo hast du meine Algen hingetan?“
„Deine was?“ Harry saß – mal wieder – mit einem Glas Whiskey vor dem Fernseher. Sein letzter Abend hier, und den verbrachte er so. Ich wunderte mich ein bisschen, dass er nicht versucht hatte, doch noch bei Harmony unterzukommen, aber aus irgendeinem Grund war ich ganz zufrieden damit. Wohl, weil ich ihn nicht länger hier behalten wollte. Obwohl mich der Gedanke, wieder alleine zu sein, doch ein bisschen melancholisch stimmte. Vielleicht sollte ich mir einen Hund anschaffen…
„Meine Algen. Gesundes Zeug. Grün. Aus dem Meer. Lag im Tiefkühlfach.“
„Ach, das waren Algen? Deswegen hat der Spinat so scheiße geschmeckt…“
„Ja, tatsächlich, Schwachkopf. Japanische Zeichen auf einer kleinen Plastikbox mit grünen Blättern drin, die nach Fisch riechen. Was könnte das wohl bedeuten? Idiot.“
„…“
„Ich ruf den Chinesen an. Willst du auch was?“
„…“
„Hey, ich hab dich was gefragt!“
„…“
„Schmollst du jetzt etwa?“
„…“
„Harry?“
Als ich immer noch keine Antwort erhielt, verließ ich die Küche und warf einen Blick ins Wohnzimmer, wo Harry ferngesehen hatte. Er saß immer noch auf der Couch und starrte in Richtung Bildschirm, aber seine Augen waren seltsam leer. Ich folgte seinem Blick und sah irgendeine Krimiserie; eine junge Frau war offensichtlich gerade angeschossen worden und lag blutend auf dem Boden.
Harry war vollkommen erstarrt, sein Gesicht totenbleich. Ich ging rüber zu ihm und legte ihm eine Hand auf die Schulter.
Harry zuckte zusammen, wandte aber seinen Blick nicht vom Bildschirm. Etwas knarzte leise, und ich bemerkte, dass er die Fernbedienung so fest umklammert hielt, dass seine Fingerknöchel weiß hervortraten. Seine Hände zitterten.
Ich setzte mich neben ihn und öffnete ganz langsam seine feuchte Hand, um die Fernbedienung an mich zu nehmen. Es dauerte nicht lange, bis ich sie in Händen hielt und den Fernseher ausschaltete. Ich legte einen Arm um Harrys verkrampfte Schultern und zog ihn an mich, und gemeinsam warteten wir, bis es vorbei war.
Schließlich blickte er zu Boden und sagte mit erstickter Stimme: „Sie hat- sie hat-“
„Ich weiß.“
„Es tut mir leid, ich kann einfach nicht- ich muss-“
„Ist nicht deine Schuld, Harry. Nichts davon ist deine Schuld.“
„Das ist doch SCHEISSEGAL, wessen Schuld es ist!“ Irgendwie war ich erleichtert, als er anfing zu schreien. Wenigstens war er aus seiner Erstarrung aufgewacht. „Es ist völlig scheißegal, Perry! Ich hab fünf Menschen erschossen! So was wollte ich nie machen! Egal, wer Schuld ist! Und wenn Dexter Schuld ist! Oder du! Oder Harmony! Oder die Typen selbst! Ich wollte so was nie machen. Nie, nie, nie, nie, nie…“ Ich war weniger erleichtert, als er anfing zu schluchzen. Was macht man mit einem ausgewachsenen Mann, der heult wie ein Baby? Und im Grunde auch noch ein Recht darauf hat? Ich meine, mal ehrlich. Das Höchstmaß an Gewalt, das er bis dahin erfahren hatte, war der alljährliche Kampf am Schlussverkaufsgrabbeltisch gewesen. Und dann das.
Ich konnte ihm also noch nicht mal eine runterhauen. Aber ihn einfach sich selbst überlassen konnte ich irgendwie auch nicht. Harry weinte laut und rücksichtslos und völlig verzweifelt. Also blieb ich einfach neben ihm sitzen, und irgendwann begann ich – zugegebenermaßen etwas unbeholfen –, seinen Rücken zu tätscheln. Ich mach so was schließlich auch nicht alle Tage. Die paar Damen, die beim Erteilen eines Auftrags weinen, platzieren ihre Tränen meist so wohlgekonnt, dass völlig klar ist, dass es sich um eine Inszenierung handelt. Harry dagegen war ehrlich am Ende. Bei dieser Erkenntnis zog sich irgendwas in meinem Inneren so plötzlich und so unangenehm zusammen, dass ich im ersten Moment glaubte, mit meiner Lunge wäre doch was nicht in Ordnung. Aber die Ärzte hatten beim letzten Besuch schon gesagt, es sei sehr gut verheilt, also war das eher unwahrscheinlich. Vielleicht war ich ja doch empathisch veranlagt? Aber dann hätte ich wohl besser gewusst, was ich mit Harry anstellen sollte. Denn obwohl ich ein geradezu überwältigendes Bedürfnis hatte, ihn zu trösten, alles irgendwie besser zu machen, ihn zu umarmen und vielleicht auch – holla, was war denn das? Lieber nicht in diese Richtung denken. Das war das Letzte, was er jetzt brauchte – also, obwohl ich das Bedürfnis hatte… nett zu ihm zu sein, wusste ich nicht so recht, wie.
Als er schließlich mit einem verkrampften Lächeln den Kopf hob, wusste ich, dass wir heute ohnehin nicht mehr weiterkommen würden. „Komm schon. Ich bring dich ins Bett.“
Ich hatte eigentlich mit irgendeinem Protest gerechnet, aber Harry ließ sich widerstandslos in sein Zimmer führen und setzte sich auf sein Bett. Seine Hände zitterten, und so dauerte es eine Weile, bis er erst seine Schuhe, dann sein Hemd ausgezogen hatte. Aber er schaffte es alleine. Ich verschränkte die Arme, um ihm nicht doch noch versehentlich zu helfen. Zuletzt ließ er sich einfach zur Seite fallen und ich kam an sein Bett, um ihn zuzudecken. Er ließ es geschehen und schloss die Augen. Als ich schon aus dem Zimmer war und gerade die Tür hinter mir schließen wollte, hörte ich hinter mir ein leises „Danke“.
Wofür, wusste ich auch nicht.

Ich ging zurück ins Wohnzimmer und rief den Chinesen an. Wenn ich nachdenken will, brauch ich was zu essen. Alkohol schadet in der Regel auch nicht. Also leerte ich zuerst Harrys Glas, das verloren auf dem Tisch stand, und mixte mir dann einen Gin Tonic, den ich langsam trank, während ich auf meine Bestellung wartete.
Was war das vorhin gewesen, als Harry so fertig war? Dieses Ziehen: Einfach nur Mitleid? Sympathie? Oder tatsächlich etwas ganz anderes? Ich war lange nicht mehr verliebt gewesen. Schadet dem Ruf und zum Vögeln braucht man’s auch nicht.
Ein kleiner Puertoricaner brachte mein Essen, als ich gerade zu dem Schluss gekommen war, dass ich ein derartiges Gefühl zumindest nicht von vornherein ausschließen sollte. Als ich mit den Tsa-Tsiu-Bao fertig war, hatte ich beschlossen, dass da zumindest eine gewisse Anziehung vorhanden war. Allerdings war Harry jetzt auch nicht gerade hässlich. Die Anziehung konnte also rein körperlicher Natur sein. Aber hey, was soll’s? Wäre ja umso besser. Als das zweite Glas Gin (diesmal ohne Tonic; wozu das gute Zeug verschwenden?) leer war, dachte ich mir, dass ich es wenigstens mal versuchen könnte. Den dritten Drink und die Frühlingsrollen würde ich brauchen, um zu überlegen, wie ich auch Harry überzeugen könnte, es wenigstens mal zu versuchen – und sich nicht gleich panisch im Bad einzuschließen.


Letzter Tag.

Ich war schon wach, als er aufstand und ins Bad ging. Das letzte Mal, dass er beim Duschen das Bad unter Wasser setzt. Und eigentlich hätte das doch ein schöner Gedanke sein sollen, oder?
Dann kam er in die Küche.
„Morgen.“
„Morgen.“
Das letzte Mal, dass er diesen ekligen, viel zu starken Kaffee braut.
„Auch ne Tasse?“
„Ja, bitte.“
Er hob erstaunt die Augenbrauen, schenkte mir aber kommentarlos ein.
„Magst du was essen?“
„Nee, ich brauch jetzt erst mal ne Zigarette.“
Das letzte Mal, dass er mir schon am Morgen den Appetit verdirbt.
„Hier.“ Ich reichte ihm einen Aschenbecher.
„Okay…“ Eigentlich sagte er nicht „Okay“, es klang eher wie „O-kayyyyyyyy?“ und war kombiniert mit einem verwirrten Blick. Normalerweise hätte ich ihn schon längst auf den Balkon geschickt, nicht ohne mindestens zwei Flüche.
Ich sah zu, wie die Zigarette immer kürzer wurde. Wenn er sie fertig hätte, würde er bestimmt packen gehen. Und dann könnte ich es nicht mehr sagen. Aber jetzt konnte ich es auch nicht sagen. Es waren vielleicht noch zwei Zentimeter Zigarette übrig, dann einer. Ich blieb still.
Als er die Zigarette in dem Aschenbecher ausdrückte, kam es ganz plötzlich über meine Lippen: „Bleib doch noch ne Weile.“ Ich gratulierte mir insgeheim zu dem beiläufigen Tonfall, den ich ohne Mühe hingekriegt hatte.
Er hielt in der Bewegung inne und sah mich überrascht an. „Meinst du ehrlich?“
„Ja.“
„Das wär toll, ich hab nämlich, um ehrlich zu sein, noch nicht alles erledigt und ich hab auch schon nachgeschaut… es gehen ja jeden Tag ein paar Flugzeuge nach New York…“
„Ich meine nicht ein, zwei Tage.“
„Sondern?“
„Ein, zwei Wochen vielleicht.“
Er lächelte, aber er schüttelte den Kopf. „Wofür denn, wem würde das nützen? Es wär echt toll, aber ich hab kein Geld mehr, und die meiste Zeit fall ich dir doch eh auf die Nerven…“
„Du könntest für mich arbeiten. Dann hättest du Geld. Machen wir doch ein, zwei Monate draus.“
„Was ist denn auf einmal los? Vorgestern wolltest du mich noch um jeden Preis loswerden-“
„Nicht um jeden.“
„Ach nein?“
„Nein.“ Ich holte tief Luft. „Zum Beispiel nicht um den, dass du dann wirklich gehst.“
Er runzelte die Stirn und ich konnte es ihm nicht verübeln, das war wirklich ein wenig kryptisch gewesen. „Ist es wegen gestern Abend? Das war doch nur ein kleiner Ausfall, so was passiert mir nicht wieder, ich brauch doch keinen Babysitter!“
„Es ist nicht wegen gestern.“
„Warum dann?“
Ich ging ans Fenster und sah hinaus, ohne zu antworten. Insgeheim verfluchte ich mich. Ich hatte die Sache so cool über die Bühne bringen wollen, aber irgendwie war mir meine Coolness abhanden gekommen… vielleicht hatte ich mich deshalb schon so lange nicht mehr verliebt: Wegen dieser beschissenen Unfähigkeit, Dinge zu sagen, bei denen man sich nicht wie ein Idiot fühlt. Und wegen der Angst: Er könnte es merken. Er könnte es nicht merken. Er könnte gehen. Er könnte bleiben.

„Perry?“ Er klang besorgt. „Ist es- ist es wegen der Lunge, hast du noch Probleme, brauchst du jemanden, der sich um dich kümmert?“
Ich antwortete nicht, sondern sah weiter aus dem Fenster.
„Ich würd das machen, gerne sogar, kein Problem.“
Das war mein Ticket raus aus dieser Hölle. Ich könnte einfach ja sagen, dann wäre er noch eine, vielleicht zwei Wochen hier und dann würde er gehen. Endlich verschwinden und seine Augen, seinen Mund, seine Hände, seine muffeligen Turnschuhe, seine Zigaretten, seine dummen Sprüche und alles, was mich an ihm nervte, mitnehmen. Andererseits würde er dann verschwinden und seine Augen, seinen Mund, seine Hände, seine muffeligen Turnschuhe, seine Zigaretten, seine dummen Sprüche und alles, was ich an ihm wollte, mitnehmen. Noch während ich so mit mir selbst debattierte, hörte ich ihn näher kommen.
„Es ist auch nicht wegen deiner Lunge, oder? Ist es was Schlimmes?“
Da konnte ich ohne zu zögern nicken.
„Perry… ich platz gleich, wenn du mir nicht endlich sagst, was los ist.“
Noch ein, zwei tiefe Atemzüge. Dann drehte ich mich um und sah ihm gerade ins Gesicht. „Ich hab mich verliebt.“
„Hä? Was? Was hat das denn mit mir zu tun?“ Er sah ehrlich verwirrt aus, aber dann dämmerte es ihm, es war nur allzu deutlich zu sehen: sein Mund öffnete sich nur einen winzigen Spalt, seine Augen wurden groß. „Du- du meinst… aber ich bin doch gar nicht schwul!“, sagte er hilflos.
„Ich schon.“ Und jetzt, wo es raus war, hatte ich plötzlich auch meine Coolness zurück. Ich erlaubte mir ein breites Grinsen.
Er wich einen Schritt vor mir zurück. Ich verdrehte die Augen. „Ich werd dich schon nicht gleich bespringen, du Vollidiot.“
Er wich trotzdem noch einen halben Schritt zurück und setzte sich an den Küchentisch, wo er sich noch eine Zigarette anzündete. Er brauchte drei Versuche. „Das ist- das ist doch absolut verrückt!“
„Dass ich dich nicht gleich bespringe? Nu mach mal halblang. So toll bist du auch wieder nicht.“
„Hahaha. Das meine ich nicht.“ Er nahm einen tiefen Zug aus der Zigarette.
„Was dann?“ Ich setzte mich ihm gegenüber.
„Du kannst dich doch nicht einfach so in mich verlieben.“ Er starrte auf die Tischplatte, das Fenster, überallhin, nur nicht auf mich.
„Warum nicht?“
„Na, weil- weil du mich überhaupt nicht magst, zum Beispiel. Du findest mich nervig.“
„Wenn ich dich richtig nervig fände, hättest du nicht so lange bei mir gewohnt.“
„Das waren nur vier Wochen.“
„Lange genug.“
„Genau was ich meine.“ Er nahm noch einen tiefen Zug.
Nach einem Moment fragte ich schließlich: „Und?“
„Was und?“
„Und was noch?“
„Wie, was noch? Reicht das nicht?“
„Mir nicht.“
„Mir schon.“
„Nein, komm schon, probieren wir’s einfach. Was spricht dagegen? Du hättest eine Wohnung, ich bin nicht hässlich, ich bin nicht arm, ich rieche nicht schlecht…“
„…aber du bist ein Mann. Ich meine, das ist so, wie wenn du mir einen Kaktus hinhalten würdest und sagen: ‚Leck mal dran. Was spricht schon dagegen? Er ist sauber, und grün, und, und, und’ – du weißt schon, was ich meine.“
„Hast du eigentlich schon mal was von der Kinsey-Skala gehört?“
„Jetzt lenk nicht ab! Warum sollte ich den Kaktus lecken?“
„Was?“
„Na, den Kaktus. Warum sollte ich an ihm lecken, nur weil du’s mir sagst, hm?“
„Harry, das ist eine absolut beschissene Metapher.“
„Eine was? Egal. Es ist die einzige Metadings, die du kriegst.“
„Okay“, seufzte ich. „Sieh mal, der Kaktus ist, äh, der Kaktus ist – ha!“ Ich schlug mit der flachen Hand auf den Tisch; Harry zuckte zusammen. „Was ha?“
„Weil ich es dir sage“, antwortete ich triumphierend.
„Weil du es mir sagst? Das ist ne Scheiß-Begründung.“
„Nein. Ich hab mich in dich verliebt, ergo will ich nur dein Bestes. Wenn ich dir also vorschlage, den Kaktus zu lecken, und dabei nur dein Bestes will, dann hat der Kaktus offensichtlich versteckte Talente. Oder Vorteile. Auf jeden Fall wird er dir nicht schaden.“

Ich konnte es kaum glauben, aber er sah tatsächlich etwas nachdenklich aus. „Nur mein Bestes?“, fragte er.
„Nur dein Bestes. Die Stacheln tun überhaupt nicht weh.“
„Okay, hören wir auf mit diesem Metaphieren. Das wird wirklich absurd.“
Ich lächelte. Ich hatte gewonnen, zumindest auf metaphorischer Ebene. Harry sah jetzt so nervös aus, wie ich es vorhin gewesen war.
„Ich hab so was noch nie gemacht.“
„Ich kann dir alles zeigen.“
„Vielleicht will ich gar nicht alles wissen.“
„Ich zeige dir nur, was du willst.“
„Und wenn ich nichts mehr gezeigt bekommen will?“
„Dann zeig ich dir nichts mehr.“
Er nahm einen letzten, tiefen Zug aus seiner Zigarette und drückte sie sehr langsam und sehr gründlich im Aschenbecher aus. „Versprochen?“
„Versprochen.“ Ich hielt seine Hand fest, die gerade nach der nächsten Zigarette hatte greifen wollen. Harry starrte auf unsere Hände. Dann sah er mich an. Dann unsere Hände. Er leckte sich nervös über die Lippen. „Und wenn ich gar nicht mehr will?“
Ich zuckte die Schultern. „Dann gehst du eben.“
„Ich will nicht gehen.“
„Gut.“
So saßen wir eine Weile, meine Hand auf seiner, schweigend. Irgendwann runzelte er die Stirn. „War’s das jetzt?“
„Hm?“
„Na, du kommst hier an mit deinem großen Geständnis und deinem Kaktus, aber du machst überhaupt nichts.“
„Ich dachte, du willst es langsam angehen lassen?!“
„Ja, aber doch nicht so langsam.“
„Meine Güte, dir kann man ja auch gar nichts recht machen“, sagte ich und stand auf.
„Siehst du, jetzt bist du wieder genervt.“ Er stand ebenfalls auf und kam auf mich zu.
„Ich bin nicht genervt“, erklärte ich genervt.
„Tatsächlich? Du klingst nämlich genervt. Du klingst sogar ziemlich-“

Und da küsste ich ihn, und er hielt endlich, endlich die Klappe.
Feedback 
27.-Sep-2006 08:21 pm (UTC)
Das ist eine Story, die mich anfixen könnte. Auf ein Fandom von dem ich noch nicht mal den Film kenne.

Wenn der Film genauso verrückt und gleichzeitig gut ist wie deine Story, wird er mir garantiert gefallen.
28.-Sep-2006 01:21 pm (UTC)
Vielen, vielen Dank! Freut mich sehr. Und den Film kann ich dir natürlich nur ans Herz legen - auch wenn das produzierende fandom bisher ausschließlich aus mir besteht. Also, komm an Bord, hier ist noch jede Menge Platz! :)
18.-Dez-2006 08:51 pm (UTC)
Ach Herr Gott. Ich sitz hier gerade mit dem breitesten Grinsen seit... seit... die zwei netten Typen am Freitag rumgeknutscht haben, oder so ähnlich, egal, ich grins auf jeden Fall von einem Ohr zum andern.

Die Geschichte ist wunderbar gelungen, schön in character und bei einigen Stellen... hach, da hätt ich Perry/Harry/dich echt küssen können! Und du rutscht kein einziges Mal ins Kitschige ab, sehr gelungen, und bei der Kaktus-Metapher bin ich färmlich abgebrochen xD

Muss sagen, ich werd hiermit offiziell dein Fan. Und kram den Film mal wieder raus.
20.-Dez-2006 04:46 pm (UTC)
Ooh, mein erster Fan! *strahl*
Nee, ernsthaft: Vielen Dank für dein feedback. Freut mich, dass es dir gefallen hat.

Ich sollte den Film eigentlich auch mal wieder anschauen... alleine zur Inspiration. Von der Vorstellung, alle fics rechtzeitig fertig zu kriegen, hab ich mich schon vor Monaten verabschiedet. Aber vielleicht komm ich ja wenigstens noch bis zur Hälfte.

(Welche zwei netten Typen eigentlich? Sollte ich mich da näher informieren? *g*)
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